Pflegekräfte im Hilfesystem - Desolate Lage (Argumente pro Coaching ...)

15.07.2023 13:50
avatar  Yorck
#1
Yo

Hannover, den 14.07.2023

Moin in die Runde,

die Situation im Hilfesystem ist dramatisch. Für Euch nichts Neues!

Die psychiatrische Versorgung droht in die reine Verwahrpsychiatrie zurück zu fallen, mit Zwangsmaßnahmen und Zwangsmedikamentation zur Ruhigstellung gekoppelt mit Sterbehilfe, die ich als freiwillige Euthanasie bezeichne.

Nachfolgend geht es um die Situation von Pflegekräften im Hilfesystem. Solltet Ihr in Eurem Umfeld Einflussmöglichkeiten haben, gebt bitte die Argumentationshilfe weiter.

Zussammenfassend kann ich sagen: damit wird Personal im Betrieb gebunden und dem Personalmangel entgegengewirkt, was zu einer Entspannung im Hilfesystem führen kann und Zwangsmaßnahmen vielleicht zu reduzieren ermöglicht!

Die Argumente sind auch im Hinblick auf Leiharbeiter von Zeitarbeitsfirmen im Pflegebereich anwendbar.

Die Argumentationshilfe baut auf dem Bericht eines Coaches/Supervisors vom 04.07.2023 auf, der seit Jahren in der Region Hannover arbeitet und die aktuelle Situation in der Region Hannover schilderte.

Liebe Grüße

Yorck

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Argumentationshilfe pro Coaching/Supervision bzw. Teamgespräche für Pflegekräfte im Hilfesystem

Die Situation im Hilfesystem ist dramatisch. Nichts Neues!

Nachfolgend eine Argumentationshilfe pro Coaching/Supervision bzw. Teamgespräche für Pflegekräfte im Hilfesystem.

Zussammenfassend kann ich sagen: damit wird Personal im Betrieb gebunden und dem Personalmangel entgegengewirkt!

Die Argumente sind auch im Hinblick auf Leiharbeiter von Zeitarbeitsfirmen im Pflegebereich anwendbar.

Die Argumentationshilfe baut auf dem Bericht eines Coaches/Supervisors vom 04.07.2023 auf, der seit Jahren in der Region Hannover arbeitet und die aktuelle Situation in der Region Hannover schilderte.

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Argumentationshilfe pro Coaching/Supervision für Pflegekräfte im Hilfesystem:

1) pro Coaching/Supervision:

- wirkt präventiv gegen innere Kündigung bzw. reale Kündigung (Arbeitskraftbindung)
- führt zum Abbau von Fehlzeiten (.u.A. in Folge Erkrankung)
- fördert die Arbeitszufriedenheit am Arbeitsplatz
- fördert die Belastbarkeit (durch das Coaching/Supervision wird psychische Belastung abgebaut)
- führt zur Entspannung am Arbeitsplatz, was dem Team und den Klienten zu gute kommt.
- durch die Entspannung können die Arbeitnehmer effektiver Arbeiten (Zeitersparnis und Schonung der Arbeitskräfte trotz Arbeitskräftemangel)

2) Argumente contra Coaching/Supervision:

- keine Zeit
- kein Geld
- schon so für die Arbeitsbelastung kein ausreichendes Personal, wie soll daneben noch das Personal für Coaching/Supervision sein.

Anmerkung: die contra Argumente führen bundesweit zu einer Abnahme an Anfragen nach Coaching bzw. Supervision.
- Einrichtungen, die positive Erfahrungen mit Coaching/Supervision gemacht haben, fordern weiterhin Coaching und Supervision an (ist jedoch eine Minderheit).

3) Argumente gegen die Argumente contra Coaching/Supervision:

- Contra-Argument keine Zeit:

Coaching/Supervision führt zur Entspannung und Arbeitszufriedenheit und setzt somit indirekt Zeit frei

- Contra-Argumente kein Geld:

die Einarbeitung von neuen Mitarbeitenden dauert Zeit und kostet Geld. Indem eingearbeitete Mitarbeitende im Betrieb bleiben, wird Geld gespart.

- Contra-Argument kein Personal für Coaching/Supervision:

ohne Coaching/Supervision geht Arbeitskraft durch innere bzw. reale Kündigung verloren (Mitarbeiterbindung). Woher soll dann das neue Personal genommen werden. Gefahr auf lange Sicht noch weniger Personal zu haben als ohne Coaching bzw. Supervision.

Yorck Deutschler, Hannover, den 11.07.202

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